Affenleben

Traurig schaut er in die Welt,
ganz traurig mit den Affen.
Sie kratzen sich und es gefällt,
nach anderen zu gaffen!

Er schwingt sich gern von Baum zu Baum
im Käfig fest gefangen.
Die Freiheit bleibt in ihm ein Traum,
vor vielen Eisenstangen.

Das Futter kommt, der Pfleger füttert.
Es treibt dann alle Affen an!
Der Affe nur sein Futter wittert,
die Freiheit, die bleibt hintenan!

Die List, die fehlt dem Affentier.
Das Gatter ist doch offen!
Doch keiner springt mal durch die Tür.
Das will ich doch stark hoffen!

So fristet er dann Jahr für Jahr,
sein schnödes Affenleben.
Er weiß noch, wie es damals war,
in Freiheit und im Leben.