Mein Aufstieg zum Gipfel

Ein Sonnenstrahl tanzt durch die Bäume,
ich wander’ sacht auf weichem Moos,
das Morgenlicht verbannt die Träume,
ein Käfer krabbelt eilig los.

Die Steine glänzen voller Nässe,
der grüne Farn hängt voller Tau,
ein welkes Blatt, es liegt mit Blässe,
auf einer Wurzel und wird grau.

Ein trockner Ast zeigt in die Höhe,
hinauf auf Wolken und Gestein,
der Berg liegt vor mir, und ich gehe,
in seine Felsenwelt hinein.

Ein kleiner Bach gräbt tiefe Rinnen,
er wird zu einem Wasserfall,
an seinem Rande weben Spinnen,
an ihren Netzen überall.

Ich stehe plötzlich auf dem Gipfel,
um mich herum wird alles weit!
Verschwunden sind der Bäume Wipfel,
und ich genieß’ die Mittagszeit.